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Staten Island

Verwaltung
US-Bundesstaat: New York
Gründung: 1683
Demographie
Einwohner: 443.728
(Stand: 2000)
Bevölkerungsdichte: 2.928,9 Einwohner/km²
Geographie
Fläche gesamt: 265,5 km²
Wasserfläche: 114,0 km²

Staten Island (Richmond) liegt südwestlich der Insel Manhattan und westlich des auf Long Island gelegenen Stadtteils Brooklyn. Mit Brooklyn ist die Insel über die mautpflichtige Verrazano-Narrows-Brücke verbunden. Zwischen Staten Island und Manhattan verkehrt die kostenlose Staten Island Ferry. Im Westen und Norden wird die Insel durch den schmalen Arthur Kill und den Kill van Kull vom Bundesstaat New Jersey getrennt. Nach New Jersey führen die Goethals Bridge, die Bayonne Bridge und die Outerbridge Crossing.
Der höchste Punkt der Insel, der Todt Hill, ist auch zugleich der höchste Punkt der Stadt New York.

Von allen fünf Stadtteilen New Yorks hat Staten Island die wenigsten Einwohner – obwohl es zweieinhalb Mal so groß ist wie Manhattan. Der Stadtteil ist reich an Geschichte, kulturellen Sehenswürdigkeiten, Sportstätten und Natur. Mit der Staten Island Ferry ist allein der Weg schon das halbe Vergnügen. Die kostenlose Überfahrt von und nach Lower Manhattan dauert 20 Minuten und bietet täglich einen ungehinderten Blick auf den Hafen und die Freiheitsstatue.

Geschichte Staten Island wurde 1898 ein Stadtbezirk von New York. Am 21. November 1964 wurde die Verrazano-Narrows-Brücke eröffnet, was in den folgenden Jahrzehnten zu einer starken Bevölkerungszunahme führte.

Bevölkerung, Wirtschaft und Bildung Strandansicht
Straßenecke auf Staten IslandStaten Island ist mit einer Einwohnerzahl von rund 440.000 der bevölkerungsärmste Stadtteil von New York. Das Stadtbild mit Vorstadtcharakter wird von locker gebauten Wohngebieten und Grünanlagen geprägt.
Auf der Insel befinden sich bedeutende Schiffswerften und Erdölraffinerien, außerdem verschiedene Colleges und ein Campus der Saint John's University.

Müll Seit 1948 liegt auf Staten Island die Fresh-Kills-Mülldeponie, die der Stadt New York für mehr als ein halbes Jahrhundert als zentrale Müllkippe diente. Der Name leitet sich vom niederländischen Wort für ein Gewässer ab. Es gibt ihn in Varianten mehrfach in der Region. Die Deponie gehörte zu den größten künstlichen Erhebungen der Welt und war für ihre starken Methanausgasungen berüchtigt. Im März 2001 wurde sie nach zunehmenden Protesten geschlossen; 2003 begann die Renaturierung. Der Schutt des durch Terroranschläge zerstörten World Trade Centers wurde ab 2001/2002 hier gelagert.

Etymologie des Namens Der Name stammt vom Niederländischen Staaten Eylandt („Ständeinsel“), nach den Staaten Generaal („Generalstaaten“), dem Parlament der damaligen Republik der Sieben Vereinigten Niederlande. Die Insel gehörte der damaligen Kolonie Neu-Amsterdam in Nieuw Nederland oder Nova Belgica.














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