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State New York


Bundesstaat New York

Hauptstadt: Albany
Fläche: 141.299 km²
Einwohner: 19.306.183 (2006) (137 E./km²)
Mitglied seit: 26. Juli 1788
Zeitzone: Eastern: UTC-5/-4
Höchster Punkt: 1.781 m (Mount Marcy)
Durchsch. Höhe: 305 m
Tiefster Punkt: 0 m Atlantischer Ozean
Gouverneur: David Paterson[2]
Post / Amt / ISO NY / / US-NY

New York ist ein Bundesstaat im Nordosten der Vereinigten Staaten von Amerika.
New York hat eine Fläche von 141.299 Quadratkilometern und ist mit 19,3 Millionen Einwohnern (Stand: 2006) nach Kalifornien und Texas der drittbevölkerungsreichste Bundesstaat der USA.
New York hat den offiziellen Beinamen Empire State (Imperiums-Staat). Angeregt wurde der Beiname vermutlich von George Washington, 1. US-Präsident, der bei einer Reise durch den Bundesstaat beeindruckt von der wirtschaftlichen Macht und dem Reichtum New Yorks war.
Die Hauptstadt New Yorks ist Albany; die größte Stadt ist New York City. Das Gebiet außerhalb des Stadtgebiets von New York City wird als Upstate New York bezeichnet. Größere Städte in Upstate New York sind Buffalo, Rochester, Syracuse, Albany, Schenectady und Utica.

Klima Im gesamten Bundesstaat New York herrscht ein gemäßigtes Klima. Die Durchschnittstemperatur liegt an der Küste bei etwa 12 °C. Die Temperatur beträgt im Winter (Dezember–März) um 0 °C und im Sommer (Juni–September) ca. 25–30 °C. Der Unterschied ist mit bis zu 30 K für eine Küstenregion relativ hoch. Die hohen Temperaturen im Sommer erklären sich durch die relativ südliche Lage (ca. 42° n. B.). Die kühlen Temperaturen des Winters resultieren aus Einflüssen der Appalachen. Die Jahresniederschlagsmenge beträgt ungefähr 1000 mm, der Niederschlag verteilt sich gleichmäßig auf das ganze Jahr. In den Appalachen dagegen sind die Temperaturen aufgrund der Höhe geringerer, und es fällt weniger Niederschlag. In den Wintermonaten liegt die Durchschnittstemperatur bei bis zu -10 °C, im Sommer bei ca. 20 °C. Die Niederschlagsmenge ist um 200 bis 300 mm geringer als an der Küste, verteilt sich aber dennoch gleichmäßig. Im Nordwesten des Bundesstaates, an den Seen und am Sankt-Lorenz-Strom, unterscheidet sich das Klima kaum von dem der Appalachen, außer dass es aufgrund der geringeren Höhe etwas milder ist.

Wirtschaftszweige Insgesamt ist der Wirtschaftsraum New York vom sekundären (Industrie) und tertiären (Dienstleistungen) Wirtschaftssektor geprägt. Die (gemischte und traditionelle) Landwirtschaft sowie der Fischfang spielen eine relativ geringe Rolle. Obst (v. a. Äpfel, Erdbeeren und Kirschen) wird am Hudson und am Ontariosee angebaut, in der Gegend um Rochester auch kleinere Mengen an Weizen. Ebenso gibt es sogar kleine Weinanbaugebiete. Es wird außerdem, in den hügeligeren Gebieten, Viehzucht betrieben. Der Bundesstaat New York gehört deshalb zu den größten Milchproduzenten der USA. Die landwirtschaftlichen Betriebe sind eher klein, das im Mittelwesten und Süden der USA verbreitete „Agrobusiness“ ist hier nicht vorhanden, weil die Flächen relativ klein sind. Die ebenfalls zum primären Sektor zählende Rohstoffgewinnung wird vorwiegend im Norden des Bundesstaates betrieben. An einigen wenigen Orten werden Eisenerze und Stahlveredler abgebaut, ebenso wie Steinsalze (in der Region um Rochester) sowie geringe Mengen an Erdöl und Erdgas im Südwesten. Die Industrie spielt in den mittelgroßen Städten (Buffalo, Rochester, Albany) eine große Rolle, der gesamte Bundesstaat New York gehört zum Manufacturing Belt. Die wichtigsten Industriezweige sind der Maschinen- bzw. Fahrzeugbau sowie die Elektrotechnik. Grundlage dafür ist die Eisen- und Stahlerzeugung, die vorrangig in und um Buffalo betreiben wird. Elektrotechnik und das Druckgewerbe gehören zu den wichtigsten Industriezweige in der Region um New York City. Dennoch nimmt diese Region eine Ausnahmestellung ein, denn die Dienstleistung ist hier der mit Abstand wichtigste Wirtschaftszweig. Zahlreiche Unternehmen der High-Tech-Industrie (z. B. IBM), des Banken- und Finanzwesens (z. B. Goldman Sachs, JP Morgan) sowie einflussreiche Zeitungen (z. B. New York Times, Wall Street Journal) und Fernsehsender (z. B. NBC, HBO) haben ihren Sitz in New York City, ebenso die weltweit sehr wichtige Börse (New York Stock Exchange). Außerdem befinden sich in New York City zahlreiche bedeutende wissenschaftliche (z. B. New York University) und kulturelle (z. B. Metropolitan Opera, Museum of Modern Art) Einrichtungen auf engstem Raum.

Infrastruktur Die Infrastruktur ist im Bundesstaat New York gut ausgebaut. Mehrere Highways verbinden New York City mit den Städten an den großen Seen, sowie mit den anderen Bundesstaaten, v. a. New Jersey, in dem viele Menschen wohnen, die in New York City arbeiten. Nur im Südwesten des Bundesstaates ist das Straßennetz sehr ausgedünnt, allerdings besteht dort aufgrund der geringen Bevölkerungsdichte kaum Bedarf. Die Straßen sind größtenteils asphaltiert, befinden sich aber, wie in den gesamten USA, in ziemlich schlechtem Zustand. Vor allem die Brücken gelten als sehr gefährlich, weil sie zu einem großen Teil veraltet und einsturzgefährdet sind. Eisenbahn-Fernstrecken gibt es, bis auf den Niagara Service (auf der Strecke New York City – Buffalo – Niagara), nicht. Eher untypisch für die USA ist dagegen das weit verzweigte und viel genutzte U- und Regional-Bahn-Netz der Stadt New York. Dieses Netz entlastet die Straßen, die ohnehin häufig große Staus aufweisen. Für größere Entfernungen ist das Flugzeug in den USA das Hauptverkehrsmittel. New York City besitzt mit dem J. F. Kennedy Airport (vorwiegend für Auslandsflüge) den dreizehntgrößten Flughafen der Welt (41,9 Mio. Passagiere im Jahr 2005; sechstgrößter Flughafen der USA). Ein weiterer Flughafen ist der La Guardia Airport, der hauptsächlich für Inlandsflüge genutzt wird. Dort wurden im Jahr 2006 gut 25 Mio. Passagiere abgefertigt. Weitere Flughäfen befinden sich in Albany, Rochester, Buffalo und Syracuse, also in jeder größeren Stadt. In der Vergangenheit war der Hafen von New York ein wichtiger Grund für den wirtschaftlichen Aufstieg, inzwischen hat er aber stark an Bedeutung verloren. Einer der wichtigsten Häfen ist der der Stadt Buffalo. Hier werden vorwiegend wichtige Ausgangsstoffe, wie z. B. Kohle, Eisenerze und Stahl, für die im Bundesstaat New York ansässigen Industrien angeliefert. Hier mündet ebenfalls der Eriekanal, der den Erisee über den Hudson mit dem Atlantischen Ozean verbindet. Wie in den gesamten USA haben auch im Bundesstaat New York nahezu alle Einwohner Zugang zu sauberem Trinkwasser und elektrischem Strom. Jedoch sind auch diese Versorgungsnetze stark renovierungsbedürftig, weitreichende Stromausfälle eine häufige Folge. Das Telekommunikationsnetz (inklusive Internet) gehört zu den am besten ausgebauten und dichtesten der Welt. Ein wichtiger Energieträger ist die Wasserkraft. Hier sind die schmalen, aber sehr schnell über steile Hänge fließenden Flüsse von großem Vorteil. Ein weiterer großer Anteil wird durch Atomkraft (im Bundesstaat befinden sich drei Atomkraftwerke) und Erdgas gewonnen.






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